SAMMLUNG Ziehe – Krippen und mehr...

1441714976.xs_thumb-

Nicht angeschnallt...

Ich bin schon lange Zeit Sammler. Mein Gebiet: Krippen und alles, was mit Weihnachten zusammenhängt. Sammeln hat eine sehr positive Wirkung auf mich. Ausgleichend für Seele und Gemüt. Daher sind Floh- und Antikmarktbesuche für mich Pflicht.

Im Morgengrauen habe ich sehr gute Funde gemacht, in der Frühe, wenn Händler und Privatanbieter gerade ihre Ware ausgepackt hatten. Dies ist die Zeit der Sammler und professionellen Händler.

Doch auch der Austausch mit anderen Sammlern ist mir sehr wichtig, um viele Informationen über das unendliche Sammelgebiet zusammenzutragen.

Am Samstag habe ich wieder einmal einen Sammlerkollegen besucht. Auf der Rückfahrt dann hatte ich im Auto zahlreiche Mitfahrerinnen und Mitfahrer, alle nicht angeschnallt. Sie werden eine - so hoffe ich - lange Zeit bei mir bleiben.

1521291769.medium

Bild: Rückbank im Auto von Wolfgang Ziehe

1441714976.xs_thumb-

Antikes im Winter...

Auch wenn die Jahreszeit nicht dazu einlädt, es ist wieder Antikmarktzeit. Und der letzte Aufenthalt in Leipzig hat gezeigt: Auch im Winter sind gute Schnäppchen möglich. Dieses Mal haben ungefähr hundert Jahre alte Papierkrippenbögen, filigraner Christbaumschmuck, Zapfentierchen aus den fünfziger Jahren und böhmische Krippenfiguren eine neue Heimat in der SAMMLUNG Ziehe gefunden...
1517233604.medium

Bild: Wolfgang Ziehe

1441714976.xs_thumb-

Krippen wieder da...

Kurz vor 22 Uhr freuen sich der erschöpfte, aber glückliche Sammler Wolfgang Ziehe und Fotograf Johannes Förster, der an diesem Tag viel geleistet hat. Denn er hat für den reibungslosen Transport und das Verstauen der Krippen gesorgt, alle helfenden Hände fachkundig eingesetzt. Und so sind alle Krippen wieder an ihrem Platz im Depot der SAMMLUNG Ziehe.

Über 2600 Besucher wurden allein im Ausstellungsraum Rathaussaal gezählt. Diese Besucher machten die Ausstellung zu einer sehr erfolgreichen Präsentation, nur aufgrund des großen Interesses seitens der Bevölkerung gab es sogar Sonderöffnungszeiten.

An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an Anka-Maria Walther, Vorstandsassistentin im Stadtmarketing Duderstadt, die die Ausstellung im historischen Rathaus: "Krippen und Brauchtum", in der St. Servatiuskirche: „Adventskalender“ und in der Basilika St. Cyriakus: „Krippenweg“ auf das Beste betreut hat.

Weiterhin gilt der Dank den Unterstützern und den Besuchern der Ausstellung, denn Ihre Anwesenheit, Erinnerungen, Anregungen und Hinweise haben diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem gemacht: "Duderstadt war ein tolles Erlebnis!"

Bild: Johannes Förster und Wolfgang Ziehe

Andreas Overdick vor 3 Monaten
Glückwunsch zu dieser mehr als gelungenen und erfolgreichen Ausstellung im Nachbarkirchenkreis, lieber Kollege!
1441714976.xs_thumb-

Vor der Linse...

Seit Jahren macht er die Fotos für die SAMMLUNG Ziehe. Dabei hat er verschiedenste Momente und Objekte mit seiner Kamera festgehalten. Nun ist er zum ersten Mal vor der Linse: Johannes Förster.

Hier im Gespräch mit Marianne Mühlenberg, KV-Vorsitzende der St. Albani-Kirchengemeinde und Pastor Gerd Schridde, St. Johannis-Kirchengemeinde - beide Göttingen - anläßlich des Besuchs der Ausstellung am 6. Januar im Saal des Rathauses Duderstadt.

Bild: Wolfgang Ziehe

1441714976.xs_thumb-

Sonntag, 7. Januar 2018 ist letzter Tag

von Krippen und mehr in Duderstadt

Hier einige Bilder von Samstag, dem 6. Januar 2018
http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Tagestipp-fuer-Donnerstag
1515268320.medium

Bild: Johannes Förster

1441714976.xs_thumb-

Christian Schräder, Redakteur des Magazins "Kirche für die Stadt" hat sich auf den Weg nach Duderstadt gemacht. Hier sein Bericht:

Hauptabsicht meines Duderstadt-Besuchs war die erstmals auch hier gezeigte Krippenausstellung aus der Sammlung von Wolfgang Ziehe... Drei Ausstellungsorte in der Fußgängerzone gab es: Historische Adventskalender wurden in der Kirche St. Servatius gezeigt. In der Basilika St. Cyriakus war ein Krippenweg ausgestellt und die große Rathaushalle diente einer „klassischen“ Ziehe-Ausstellung mit vielen Exponaten aus vielen Ländern zum Thema „Krippen und Brauchtum“. Da waren Ausstellungsstücke dabei, die auch schon einmal in St. Johannis in Göttingen zu sehen gewesen waren, aber auch neue Krippen und Gegenstände: Der Paradiesgarten war dabei, Weihnachtspyramiden, Miniaturen mit dahinter aufgebauten, auf Leinwand gezogenen Großaufnahmen der jeweiligen Objekte, die der Ausstellungs-„Choreograph“ Johannes Förster angefertigt hatte, der große Arbeitstisch hatte seinen Platz, an dem Meister Ziehe oft höchstselbst bastelt, klebt und lackiert, allerhand „Zeugs“ aus dem Brauchtum in mehreren Vitrinen, die auf Holz gezogenen, teils sehr anrührenden Weihnachtsgrußkarten aus vergangenen Zeiten, moderne Krippenskulpturen und vieles mehr. Gut ausgeleuchtet war alles, wohlig warm war der Raum. Einzig, aber das ist nun Kritik auf sehr hohem Niveau: Zu einer Krippenausstellung passt idealerweise der Ausstellungsraum Kirche. Das mag noch einen Unterschied zur traditionellen Ausstellung in St. Johannis darstellen. Das kann man aber auch ganz anders sehen: Es geht im Wesentlichen um Historie. Und dafür kommen auch andere Gebäude in Frage, wie hier das Rathaus oder auch ein Museum.

Schließlich gab es noch einen Vortrag von Wolfgang Ziehe zum Thema „Internationale Weihnachtsbräuche“. Der hätte mehr Zuhörer verdient gehabt, aber so mancher Besucher in der Ausstellung traute sich vielleicht nicht, sich in dem kleinen Stuhlkreis auf der Ostseite der Rathaushalle dazuzusetzen. Für mich war es aber auch so angenehm, fast wie Zuhören beim Vorgelesenbekommen auf dem Sofa zuhause. Außerdem war ein unmittelbares Gespräch zwischen Vortragendem und Zuhörern möglich und wir konnten spontan im Vortrag zu einzelnen Exponaten hingehen und das Vorgetragene in der tatsächlichen Umsetzung betrachten. Nur ein Beispiel: In vielen Krippen böhmischer Herkunft - aber auch anderer regionaler Traditionen - werden die Männer mit gezogenen Hüten gezeigt, wenn sie von der Ankunft Jesu schon gehört hatten oder gar selbst an der Krippe standen, während diejenigen, die dieses Wissen noch nicht hatten, den Hut noch auf dem Kopf trugen.

Überhaupt lebt die Sammlung Ziehe von den Details. Wenn man sich da erst einmal eingeguckt hat, vielleicht auch angeleitetermaßen bei einer Führung, dann kann es sogar stundenlang dauern, bis man eine auf den ersten Blick eigentlich überschaubare Ausstellungfläche vollständig begangen hat. Oder man kommt eben während der Ausstellungszeit ein zweites Mal dorthin. Das ist vielleicht die noch bessere Variante. Ob es 2018 eine Fortsetzung gibt, wenn St. Johannis wegen der Innenrenovierung geschlossen sein wird? Vielleicht anderenorts, vielleicht auch in Duderstadt. Der Respekt vor den Mühen, die mit Planung und Durchführung der Krippenausstellungen verbunden ist, verbietet es, Wolfgang Ziehe zu weiteren Aktionen zu drängen, aber verzichtbar ist dieser adventlich-weihnachtliche Höhepunkt kaum.

Noch einmal an vier Tagen, vom 4. bis zum 7. Januar 2018 in der Zeit von 14 bis 17.30 Uhr ist die Ausstellung geöffnet.

Bild: Johannes Förster

1441714976.xs_thumb-

Sonderöffnungszeit in Duderstadt

Aufgrund sehr guter Akzeptanz während der Weihnachtstage und großer Nachfrage ist die Krippenausstellung in Duderstadt auch am

Neujahrstag, den 1. Januar 2018 von 14 bis 17.30 Uhr

geöffnet.

Die Ausstellung wird mit vielen traditionellen und modernen Krippen bzw. Krippenszenen, Kastenkrippen, Klosterarbeiten, Pyramiden und Paradiesgärten  bereichert. Außerdem gibt die Ausstellung einen Einblick in Großmutters Adventsbäckerei, die Entstehung des Adventskranzes und sie gewährt einen Blick auf bunte Nussknacker und Engel.

Die Krippenausstellung im historischen Rathaus, in der Basilika St. Cyriakus und in der Kirche St. Servatius ist noch von Donnerstag, 4. Januar bis Sonntag, 7. Januar 2018 von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Gruppen können auch noch kurzfristig mit einem Gästeführer auch außerhalb der Öffnungszeiten die Ausstellung besuchen. Anmeldungen nimmt die Gäste-Info im Rathaus unter 05527 841 200 entgegen.

Bild: Johannes Förster

1441714976.xs_thumb-

Sonderöffnungszeiten in Duderstadt

Seit dem 18. Jahrhundert gehört das Aufstellen von Krippen zur familiären Tradition.Während die Kirchen auf prachtvolle Großkrippen setzen, erfreuen sich Familien an kleinen, oft  heimatverbundenen Alternativen. In zahlreichen Haushalten steht so während der Weihnachtszeit eins dieser liebgewonnen Kunstwerke.

Aufgrund sehr guter Akzeptanz und großer Nachfrage ist die Krippenausstellung im Duderstadter Rathaus vom zweiten Weihnachtstag, den 26. Dezember bis Samstag, den 30. Dezember täglich geöffnet.

Natürlich ist gerade in den Weihnachtstagen ein Besuch der Ausstellung besonders schön. Zu entdecken gibt es hier viel. Besuchen Sie die drei Teile der Krippenausstellung in Duderstadt und lassen Sie sich von den liebevoll dekorierten Szenen verzaubern.
1512984337.medium

Bild: Johannes Förster

1441714976.xs_thumb-
Christian Schräder schreibt für St. Johannis - Göttingen:

Krippenausstellung 2017 in St. Johannis

Ein Rundgang durch die Sammlung Ziehe

Seit der Eröffnung am 30. November 2017 erfreut die Krippenausstellung „60 Krippen aus vielen Ländern - eine Weihnachtswelt“ aus der Sammlung Ziehe die Besucher in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen. Wunderbar eingebettet in den rund um die Kirche stattfindenden Weihnachtsmarkt ist sie in den Wochen bis zum 3. Advent donnerstags bis sonntags von 15 bis 19 Uhr für Groß und Klein frei zugänglich.

„Krippen aus vielen Ländern“, heißt die diesjährige Ausstellung, und auch Wolfgang Ziehe hat die Länder nicht gezählt, aus denen die Exponate stammen. Krippen aus Ländern, in denen es nur ganz wenige Christen gibt, sind auch dabei, so z. B. eine Krippe aus Myanmar. „Kunterbunt“, mutet das Motto der Präsentation an, die Wolfgang Ziehe und sein „Choreograph“ Johannes Förster aufgebaut haben. Und so leuchten auch viele Exponate in kräftigen Farben, wie es der jeweiligen Volkskunst entspricht. Da ist eine Krippe aus Peru, gelb-orangefarben an den Flügeln mit den Gabenbringern in der unteren Etage, darüber eine vielstimmige Musikantentruppe und mit der Stallszene oben. Eine handgemalte Krippe aus Tirol, Hinterglasmalereien aus Griechenland, ein Bastel-Pappset aus den 50er Jahren in den USA schließen sich an.

So zieht sich die Krippenphalanx das südliche Seitenschiff der Johanniskirche hinauf, bis es zu einem besonderen gestalterischen Abschnitt im Seitenschiff vorn rechts, kurz vor den Altarraumstufen kommt: Dort wurde ein historisches Weihnachtszimmer nachempfunden, wie es zur Zeit der Buddenbrooks in Lübeck aufgebaut gewesen sein könnte. Auf einem aufgeklappten Sekretär quillt Weihnachtsschmuck aus den Schubladen und glitzert hinter den Scheiben. Daneben erhebt sich der von Sigrid Nolte traditionswahrend geschmückte Weihnachtsbaum, eine Holzeisenbahn umkreist ihn im Halbrund, ein Puppenwagen wartet auf das spielende Kind, und links daneben - der Höhepunkt - das wundervoll ausgeleuchtete Papiertheater, genau so, wie es der kleine Hanno Buddenbrook nach seinem ersten Theaterbesuch mit der Aufführung von „Fidelio“ zu Weihnachten 1870 geschenkt bekommen hat und wie es auch in der Geschichte von Thomas Mann „Weihnachten bei Buddenbrooks“ nachzulesen ist: „Bald nach dem Eintritt hatten seine fieberhaften Augen das Theater erblickt … ein Theater, das, wie es dort oben auf dem Tische prangte, von so extremer Größe und Breite erschien, wie er es sich vorzustellen niemals erkühnt hatte.“  Wem da nicht das Herz aufgeht …

Das große Transparent von Bianca Methe, zentral im Chorraum präsentiert, ist - wie in jedem Jahr - auch dabei. Die Spielecke für Kinder hat für die Zeit der Ausstellung ihren Platz von unterhalb der Orgelempore nach vorn links ins nördliche Seitenschiff verlagert.

Blickfang im vorderen nördlichen Seitenschiff ist die altdeutsche Krippenanlage „Jerusalem“, die aus Laubsäge- und Drechselarbeiten nach reproduzierten, bald 100 Jahre alten Bastelbogenzeichnungen gefertigt ist. Wir sehen hier das Haus des Hohen Priesters, das Haus des letzten Abendmahles, das gleichzeitig das Hochzeitshaus zu Kana darstellt, und das Nikolaushaus. Diverses Filigranes wie die Santons aus der Provence beschließt die Ausstellung. Die 26 hier in der Bildergalerie gezeigten Exponate geben einen ersten Eindruck von der Ausstellung, die noch bis zum 17.12.2017 zu sehen ist.

Kommen, sehen, freuen und noch einmal wiederkommen, … und noch einmal? Ja, noch einmal! Herzliche Einladung!


1512561757.medium

Bild: Johannes Förster und Christian Schräder

1441714976.xs_thumb-

Bilder der Krippenausstellung aus dem historischen Rathaus Duderstadt

1512502366.medium

Bild: Johannes Förster

Weitere Posts anzeigen